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Behandlungsbeiträge (z.B. nach B-KUVG), Krankenscheingebühr



Erläuterung: Es handelt sich um Beiträge, die dem (versicherten) Unterhaltspflichtigen für Behandlungen des (mitversicherten) Unterhaltsberechtigten von seinem Krankenversicherungsträger abgezogen bzw. vorgeschrieben werden. eine Vorschreibung an den Mitversicherten ist nur mit dessen Zustimmung möglich. Es ist gleichgültig ob der Unterhaltsberechtigte die Ex-Frau oder ein unterhaltsberechtigtes Kind ist.

Behandlungsbeiträge (z.B.) nach dem B-KUVG sind auf den Unterhalt anrechenbar und nicht zusätzlich zu leisten. Sie können auch ohne die Beschränkungen der EO vom laufenden Unterhalt abgezogen werden.

Krankenscheingebühr:

Gleiches gilt wohl für die Krankenscheingebühr und nunmehr die Kosten für die e-card.

Krankenscheingebühren des Unterhaltsverpflichteten sind nicht von der Unterhaltsbemessungsgrundlage abzuziehen.

Rezeptgebühr:

erhöht im üblichen Umfang nicht den Unterhaltsanspruch des Unterhaltsberechtigten und vermindern aber auch nicht die UBGR auf Seiten des Unterhaltspflichtigen.

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